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Ziel: Kosten senken

Kosten der Kartenzahlung senken: die Hebel nach Wirkung

Die meisten Sparversuche beginnen beim Prozentsatz, weil er in jedem Angebot fett gedruckt ist. Er ist aber selten die Position, an der das Geld verloren geht. Diese Seite ordnet alle Stellschrauben nach ihrer tatsächlichen Wirkung auf Ihre Jahresrechnung — und nennt am Ende die drei Positionen, an denen niemand etwas ändern kann, auch wenn sie im Verkaufsgespräch gern als Verhandlungserfolg verkauft werden.

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Warum die meisten am falschen Ende ansetzen

Ein Kartenakzeptanzvertrag besteht in Deutschland typischerweise aus fünf bis acht getrennten Positionen. Wer nur das Disagio vergleicht, vergleicht einen Bruchteil seiner Rechnung. Das ist keine Nachlässigkeit der Händler, sondern eine Folge der Angebotsgestaltung: Der Prozentsatz steht vorn, die Fixpositionen stehen hinten, und die Positionen, die erst nach der Zahlung anfallen, stehen gar nicht im Angebot.

Der zweite Grund ist eine Rechenfalle. Ein Prozentsatz wirkt auf den Umsatz, ein fester Centbetrag je Zahlung wirkt auf die Anzahl der Bons. Zwei Betriebe mit identischem Monatsumsatz können deshalb völlig unterschiedliche Rechnungen haben — die Bäckerei mit zweitausend kleinen Bons zahlt bei denselben Konditionen ein Vielfaches des Möbelhauses mit fünfzig großen.

Deshalb steht am Anfang dieser Seite keine Empfehlung, sondern eine Messung. Ohne die zwei Zahlen aus dem nächsten Abschnitt lässt sich kein einziger der folgenden Hebel sinnvoll bewerten.

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Die sieben Hebel, geordnet nach Wirkung

Die Reihenfolge ist unsere Einschätzung aus der Marktrecherche, die Beträge in der rechten Spalte sind veröffentlichte Angaben der genannten Anbieter. Welcher Hebel bei Ihnen oben steht, hängt an Bonwert und Kartenmix.

HebelWorauf er wirktBelegte Größenordnung
Preismodell zum eigenen ProfilDer gesamte variable Teil der Rechnung. Pauschalsatz oder aufgeschlüsselt nach Kartenart — das ist die Entscheidung mit der größten Spannweite.SumUp berechnet 1,39 Prozent auf alle Kartenarten einschließlich der girocard, die es seit August 2025 nativ akzeptiert. PayPal/Zettle nennt denselben Satz, führt die girocard aber nicht in seiner Zahlartenliste — dort greift der Satz nur, wenn die Karte ein internationales Co-Badge trägt. CCV nennt für die Girokarte ein Autorisierungsentgelt von „aktuell 0,18 Prozent" (jeweils Anbieterangaben, Stand 01.08.2026).
Festes Entgelt je ZahlungBei kleinen Bons die härteste Position überhaupt, bei großen Bons nahezu bedeutungslos.CCV nennt „zwischen 7 und 11 Cent für Händler"; Nexi gibt für Österreich dieselbe Spanne an (Stand 01.08.2026).
VertragslaufzeitMultipliziert jede andere Position mit der Anzahl Monate, in denen Sie nicht wechseln können.REA Card 60 Monate Erstlaufzeit (AGB 04/2025); VR Payment 48 Monate (Ziffer 11.1), dazu am Vertragsende 600 Euro Vertragsstrafe je Mietterminal, das nicht binnen vier Wochen zurückgeschickt wird (Ziffer 2.3 — keine Strafe für vorzeitiges Beenden, sondern für die verspätete Rückgabe); CCV-Online-Mietvertrag dagegen 12 Monate mit einem Monat Kündigungsfrist (Stand 01.08.2026).
Kartenmix kennenDer Unterschied zwischen der günstigsten und der teuersten Karte im selben Vertrag.Stripe Terminal: EWR-Karten 1,4 Prozent plus 0,10 Euro, Nicht-EWR-Karten 2,9 Prozent plus 0,10 Euro. Bezahlexperten schlägt für Firmenkarten 1,59 und für internationale Karten 1,49 Prozentpunkte auf (Stand 01.08.2026).
Miete oder KaufEine Fixposition über die gesamte Laufzeit, unabhängig vom Umsatz.CCV nennt für seine Mietgeräte 12,90 bis 17,90 Euro monatlich; wir geben die Spanne an, weil dort für dasselbe Gerät je nach aufgerufener Seite zwei verschiedene Beträge stehen. Dazu kommen 27,50 Euro einmaliger Stabilitätszuschlag. Kaufgeräte im Einstiegsbereich, jeweils zuzüglich Umsatzsteuer: SumUp Solo 79 Euro, SumUp Terminal 169 Euro, PayPal Reader ab 29 Euro (Stand 01.08.2026).
Servicepauschale und NebenpositionenKleine monatliche Beträge, die über eine lange Laufzeit die Miete erreichen können.CCV nennt für die Servicegebühr „zwischen 5 und 10 Euro"; Einrichtungsentgelte liegen laut Nexi Österreich „zwischen 25 und 100 Euro", Bezahlexperten nennt 29,99 Euro (Stand 01.08.2026).
Entgelte nach der ZahlungTauchen im Disagio-Vergleich überhaupt nicht auf und werden deshalb regelmäßig übersehen.Stripe: 20 Euro je eingegangener Rückbuchung und 20 Euro je Widerspruch, Währungsumrechnung plus 2 Prozent. myPOS berechnet SEPA-Überweisungen mit 1 Euro (Plan One) und Automatenabhebungen mit 1 Prozent, mindestens 2 und höchstens 10 Euro (Stand 01.08.2026).

Alle Angaben stammen aus den öffentlich einsehbaren Preisseiten und Vertragsbedingungen der genannten Anbieter, abgerufen zum Stand 01.08.2026. Sie dienen der Einordnung eines Angebots und nicht der Bewertung eines Wettbewerbers.

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Schritt eins: die zwei Zahlen, die alles entscheiden

Sie brauchen Ihren durchschnittlichen Bonwert und Ihren Kartenmix. Beides steht in Ihrer letzten Abrechnung, sofern sie nach Kartenart aufgeschlüsselt ist: Teilen Sie den Kartenumsatz eines Monats durch die Anzahl der Kartenzahlungen, und notieren Sie die Anteile von girocard, Kreditkarte, internationaler Debitkarte und Firmenkarte.

Wie stark der Bonwert wirkt, zeigt der feste Centbetrag je Zahlung. Ein Transaktionsentgelt von 9 Cent entspricht bei einem Bon von 5 Euro einem Satz von 1,80 Prozent, bei 20 Euro von 0,45 Prozent und bei 100 Euro von 0,09 Prozent. Derselbe Vertrag ist für die eine Kasse teuer und für die andere günstig, ohne dass sich eine einzige Zahl im Vertrag ändert.

Zur Einordnung: Der durchschnittliche girocard-Bon lag 2025 bei 37,25 Euro, nach 38,85 Euro im Jahr davor (girocard-Jahreszahlen 2025, Stand 01.08.2026). Liegen Sie deutlich darunter, ist das feste Entgelt Ihr wichtigster Hebel. Liegen Sie deutlich darüber, ist es der Prozentsatz.

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Was ein festes Entgelt von 9 Cent tatsächlich kostet

Dieselbe Vertragsposition, drei Betriebstypen. Die rechte Spalte ist der Satz, den Sie mit einem Pauschalangebot vergleichen müssten.

Durchschnittlicher BonFestes EntgeltEffektiv in Prozent
5 Euro (Bäckerei, Kiosk)0,09 Euro1,80 Prozent
20 Euro (Café, Friseur)0,09 Euro0,45 Prozent
100 Euro (Werkstatt, Fachhandel)0,09 Euro0,09 Prozent

Rechnung nach 13-gebuehren-preismodelle, Abschnitt 7.1. Das feste Entgelt kommt zum prozentualen Satz hinzu, es ersetzt ihn nicht.

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Schritt zwei: das Preismodell zum eigenen Profil

Es gibt drei verbreitete Modelle. Beim Pauschalsatz zahlen Sie für jede Karte denselben Prozentsatz. Das ist maximal planbar und kalkuliert zwangsläufig den teuersten denkbaren Fall ein — die Firmenkarte aus einem Nicht-EWR-Land. Bei der aufgeschlüsselten Abrechnung zahlen Sie je Kartenart getrennt; die Rechnung ist länger und bildet Ihren tatsächlichen Mix ab. Die dritte Variante staffelt den Satz gegen eine monatliche Grundgebühr.

Die Spannweite ist erheblich. Bei 100.000 Euro girocard-Jahresumsatz bedeuten 1,39 Prozent rund 1.390 Euro, ein Satz von 0,18 Prozent rund 180 Euro — ein Unterschied von etwa 1.210 Euro allein auf dieser einen Kartenart. Diese Rechnung ist ehrlich nur mit ihrer Gegenrechnung: Beim Pauschalanbieter entfallen Miete und Servicepauschale, beim klassischen Vertrag kommen sie hinzu. Bei kleinem Kartenumsatz kann der Pauschalanbieter deshalb günstiger sein, und das sagen wir ausdrücklich.

Die Faustregel aus diesen beiden Rechnungen: Je höher Ihr girocard-Anteil und je größer Ihr Kartenumsatz, desto stärker spricht alles für ein aufgeschlüsseltes Modell. Je kleiner Ihr Volumen und je gemischter Ihre Kartenlandschaft, desto eher gewinnt die Pauschale. Der Kipppunkt liegt nicht bei einem Prozentsatz, sondern bei Ihrem Monatsumsatz.

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Schritt drei: Miete oder Kauf, sauber gerechnet

Ein Mietgerät zu 12,90 Euro im Monat kostet über 48 Monate 619,20 Euro, dazu einmalig 27,50 Euro Stabilitätszuschlag. Ein vergleichbares Kaufgerät liegt je nach Bauform im Bereich von hundert bis zweihundert Euro. Der Vergleich sieht eindeutig aus und ist es nicht.

Die Miete kauft nämlich nicht Hardware, sondern Service und Risikoübernahme: Austausch im Defektfall, Softwarepflege und vor allem die Pflege des Zulassungsstands. Kartenterminals haben ein Ablaufdatum, weil ihre Sicherheitszulassung ausläuft. Beim Kauf liegt dieses Risiko bei Ihnen, sofern kein Servicevertrag danebensteht — und der kostet wieder monatlich.

Rechnen Sie deshalb nicht Miete gegen Kaufpreis, sondern Miete gegen Kaufpreis plus Servicevertrag plus Rücklage für den Gerätetausch. Erst dann ist der Vergleich belastbar. Für viele Betriebe mit einem oder zwei Geräten fällt er zugunsten der Miete aus, für Betriebe mit vielen Kassenplätzen häufig zugunsten des Kaufs.

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Die Positionen, die erst nach der Unterschrift auftauchen

Diese Positionen stehen selten im Angebot und regelmäßig im Vertrag. Belegt mit Zahlen bei konkreten Anbietern: Rückbuchungsentgelte von 20 Euro je Fall und noch einmal 20 Euro je Widerspruch sowie ein Aufschlag von 2 Prozent bei Währungsumrechnung (Stripe); Entgelte für Auszahlungen und Abhebungen bei Anbietern mit eigenem Zahlungskonto (myPOS); ein branchenabhängiger Mindestrechnungsbetrag (Adyen); ein einmaliger Stabilitätszuschlag von 27,50 Euro (CCV). Alle Angaben nach den Preisseiten der Anbieter, Stand 01.08.2026.

Besonders zu prüfen sind Konditionen mit eingebautem Ablaufdatum. American Express nennt seinen Einstiegssatz von 1,5 Prozent nur bis 100.000 Euro Jahresumsatz, bei Hotels bis 50.000 Euro; darüber wird ein Serviceentgelt gesondert vereinbart. Nexi bewirbt in Österreich zwölf kostenlose Monate und danach 9,90 Euro monatlich. Und PayPal weist ausdrücklich aus, dass sein QR-Satz von 0,9 Prozent nur für Verkäufer gilt, die sich vor dem 18. Februar 2025 angemeldet haben. Der beworbene Preis endet also planmäßig — teils mit dem Erfolg des Betriebs, teils mit dem Kalender.

Weitere Positionen sind vertraglich üblich, ließen sich aber nicht mit belastbaren Zahlen belegen und stehen hier deshalb nur als Prüfliste: Papierrechnungsentgelt, Portalzugang, Ersatzgerätepauschale, SIM-Entgelt bei Mobilgeräten, Entgelt für Tagesabschlussberichte, Rückgabeentgelt sowie einseitige Preisanpassungsklauseln. Fragen Sie jede dieser Positionen einzeln ab, bevor Sie unterschreiben.

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Drei Positionen, die keine Hebel sind

An diesen drei Stellen kann kein Anbieter etwas für Sie herausholen. Wenn jemand behauptet, hier zu verhandeln, ist das ein Prüfsignal für den Rest des Gesprächs.

01Die europäischen Interchange-Deckel
Für Verbraucherkarten aus dem Europäischen Wirtschaftsraum sind 0,2 Prozent bei Debitkarten und 0,3 Prozent bei Kreditkarten die gesetzliche Obergrenze des Anteils, der an die kartenausgebende Bank geht. Dieser Betrag ist die Untergrenze jeder Kalkulation. Kein Anbieter kann ihn unterbieten, und Firmenkarten sowie Karten von außerhalb des Wirtschaftsraums fallen gar nicht erst unter die Deckelung.
02Die Entgelte der Kartensysteme
Visa, Mastercard und das girocard-System erheben eigene Entgelte für die Nutzung ihres Netzes. Sie sind für alle Anbieter gleich und werden durchgereicht. Wer sie als Verhandlungsmasse darstellt, verhandelt in Wahrheit über seine eigene Marge — was legitim ist, aber anders benannt gehört.
03Die girocard-Scheme-Manager-Fee
Seit dem 01.01.2026 wird im girocard-System ein zusätzliches Entgelt von 0,00209 Prozent des girocard-Umsatzes zuzüglich Umsatzsteuer erhoben und in der Monatsabrechnung gesondert ausgewiesen. Es trifft alle Händler unabhängig von Größe und Vertragsdatum. Bei 10.000 Euro girocard-Monatsumsatz sind das rund 21 Cent. Die Angabe stammt aus einem Anbieterportal, nicht aus einer Primärquelle — eine Bestätigung durch die EURO Kartensysteme selbst war nicht abrufbar.
04Und ein vierter Punkt, der oft als Hebel missverstanden wird
Die Gebühr an den Kunden weiterzugeben, ist bei girocard und regulierten Verbraucherkarten nach § 270a BGB nicht zulässig. Ein Aufschlag auf der Rechnung ist deshalb kein Sparmodell, sondern ein Rechtsrisiko. Warum es bei Firmenkarten und Drei-Parteien-Systemen anders liegt, steht auf der eigenen Seite dazu.
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Wann sich der Aufwand nicht lohnt

Ein Wechsel kostet Zeit: Angebote einholen, Vertrag prüfen, kündigen, Parallelbetrieb organisieren, Gerät zurückgeben, Personal einweisen. Bei einem Betrieb mit 2.000 Euro Kartenumsatz im Monat und einem Mix ohne teure Karten liegt die realistische Ersparnis häufig im zweistelligen Bereich pro Monat. Das ist Geld, aber es ist selten der größte verfügbare Hebel.

Ehrlicher ist in solchen Fällen die Gegenfrage, wo sonst Zeit oder Geld verloren geht: an einer fehlenden Kassenanbindung, die täglich doppelte Eingaben erzwingt, an einer Abrechnung, die niemand prüfen kann, oder an einem Vertrag, dessen Verlängerungstermin unbemerkt verstreicht. Der teuerste Vertrag ist meist nicht der mit dem höchsten Satz, sondern der, den niemand mehr anschaut.

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Häufige Fragen zu den Kosten

Woher bekomme ich meinen Kartenmix, wenn die Abrechnung ihn nicht ausweist?

Dann fehlt Ihnen etwas, das Ihnen zusteht. Europäisches Recht sieht vor, dass Ihnen nach Kartenart und Kartenmarke aufgeschlüsselt abgerechnet wird, sofern Sie nicht schriftlich um eine gebündelte Abrechnung gebeten haben. Die aufgeschlüsselte Rechnung ist der Normalfall, die Pauschale die Ausnahme. Prüfen Sie, ob Sie dieser Ausnahme im Kleingedruckten zugestimmt haben, und fordern Sie andernfalls die Aufschlüsselung an.

Ist der Anbieter mit dem niedrigsten Prozentsatz der günstigste?

Nur wenn alle anderen Positionen gleich sind, und das sind sie fast nie. Rechnen Sie stattdessen Ihre Jahreskosten: Prozentsatz auf den Umsatz je Kartenart, festes Entgelt mal Anzahl der Zahlungen, plus Miete, plus Servicepauschale, plus einmalige Positionen, plus die Entgelte nach der Zahlung. Erst diese Summe ist vergleichbar.

Kann ich teure Karten einfach ablehnen?

In der Regel nicht. Wer eine Kartenmarke akzeptiert, muss innerhalb dieser Marke grundsätzlich alle Karten annehmen — die Ausnahmen sind eng und betreffen etwa die Unterscheidung zwischen Verbraucher- und Firmenkarten. Der brauchbare Weg ist nicht Ablehnung, sondern ein Vertrag, der die teuren Karten korrekt ausweist, damit Sie ihren Anteil kennen.

Was bringt eine Verhandlung, wenn die Deckel gesetzlich festgelegt sind?

Der gedeckelte Anteil geht an die kartenausgebende Bank, nicht an Ihren Anbieter. Verhandelbar ist alles darüber: die Marge, das feste Entgelt, Miete, Servicepauschale, einmalige Positionen und die Laufzeit. Bei der girocard kommt hinzu, dass es seit der Aufgabe des einheitlichen Händlerentgelts 2014 gar keinen zentral festgesetzten Satz mehr gibt — dort wird tatsächlich verhandelt, in der Praxis gebündelt durch den Netzbetreiber.

Lohnt sich der Wechsel während der Laufzeit?

Selten, weil Vertragsstrafen und die verbleibende Miete die Ersparnis meist aufzehren. Die Ausnahme ist eine Preisanpassungsmitteilung: Sie eröffnet häufig ein Sonderkündigungsrecht mit kurzer Widerspruchsfrist. Wer eine solche Mitteilung bekommt, sollte sie nicht ablegen, sondern datieren und prüfen.

Nennen Sie hier Ihre eigenen Konditionen?

Nein. Die Zahlen auf dieser Seite sind veröffentlichte Angaben anderer Marktteilnehmer mit Stand 01.08.2026, damit Sie ein Angebot einordnen können. Unsere eigenen Konditionen hängen an Kartenmix, Bonwert und Standortzahl. Die Struktur, nach der wir sie aufschlüsseln, steht auf der Konditionenseite.

Reden wir bei Ihnen im Betrieb.

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