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Zahlungsarten

Welche Zahlungsarten Sie in Deutschland annehmen sollten

Am Terminal treffen mehrere Kartenwelten aufeinander, die von außen gleich aussehen und sich in Ablauf, Verbreitung und Kosten deutlich unterscheiden. Diese Übersicht ordnet sie der Reihe nach und sagt, was jede einzelne für Ihren Betrieb bedeutet.

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Was in Deutschland tatsächlich über den Tresen geht

Der deutsche Handel hat sich in den vergangenen zehn Jahren still, aber vollständig gedreht. In der Erhebung des EHI Retail Institute, die im Mai 2026 vorgestellt wurde, liegt der Anteil der Kartenzahlungen am stationären Einzelhandelsumsatz bei rund 65 Prozent, der Bargeldanteil bei rund 32 Prozent. Gemessen an der Zahl der Vorgänge ist Bargeld allerdings weiterhin sehr präsent, weil es vor allem bei kleinen Beträgen genutzt wird. Beide Zahlen sind richtig — sie messen nur Verschiedenes, und genau diese Verwechslung führt zu den meisten Fehleinschätzungen im Gespräch.

Innerhalb der Kartenzahlungen ist die girocard mit deutlichem Abstand das wichtigste Verfahren. Ihr folgen die internationalen Debitkarten von Visa und Mastercard, die seit dem Ende von Maestro stark zulegen, und danach die klassischen Kreditkarten. Für einen Bäcker mit einem Durchschnittsbon von wenigen Euro sieht der Kartenmix völlig anders aus als für ein Innenstadthotel mit internationalem Publikum. Deshalb ist die Frage „welche Karten soll ich annehmen" nie pauschal zu beantworten.

Was sich dagegen pauschal sagen lässt: Ein Terminal, das nur einen Teil der gängigen Verfahren kann, verliert Umsatz an der Kasse — und zwar unbemerkt. Der Kunde, dessen Karte abgelehnt wird, beschwert sich selten. Er zahlt bar, wenn er kann, und geht sonst wieder. Diese Fälle tauchen in keiner Auswertung auf, weil es keine Transaktion gibt, die man zählen könnte.

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Was ein SENZA-Terminal annimmt

Die Originalmarken der Kartensysteme und Wallets — vollständig, nicht nur die üblichen Verdächtigen.

girocardMastercardVisaAmerican ExpressApple PayGoogle PayPayPalMaestroV PayDiners ClubJCBUnionPay
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Die Verfahren im Überblick

Was am Terminal ankommt, wie verbreitet es ist und worauf Sie achten müssen. Die Reihenfolge folgt grob der Bedeutung im deutschen Alltagsgeschäft.

VerfahrenWas am Terminal ankommtBedeutung in DeutschlandWorauf es ankommt
girocardChip oder kontaktlos, PIN, EMV-AutorisierungDas meistgenutzte Kartenverfahren im stationären HandelEntgelte sind seit 2014 bilateral verhandelbar
Debit Mastercard, Visa DebitChip oder kontaktlos, Abwicklung über das internationale KartensystemNachfolger von Maestro und V Pay, wachsender AnteilSieht aus wie eine girocard, wird aber anders verarbeitet
Maestro, V PayChip oder kontaktlos, auslaufendes Co-BadgeNur noch Bestandskarten, Ausgabe von Maestro seit Mitte 2023 gestopptBestandskarten laufen bis zum jeweiligen Ablaufdatum
Mastercard, Visa (Kredit)Chip oder kontaktlos, Abrechnung gesammelt beim KarteninhaberUnverzichtbar bei auswärtigem und geschäftlichem PublikumFirmen- und Drittlandkarten fallen aus der EU-Deckelung heraus
American ExpressChip oder kontaktlos, eigener AkzeptanzvertragVor allem Geschäftsreise, Hotellerie, gehobene GastronomieDrei-Parteien-System, eigene Konditionen, getrennte Abrechnung
Diners Club, DiscoverÜber das Discover Global NetworkNischenvolumen, überwiegend GeschäftsreiseDeckt in vielen Konstellationen JCB und UnionPay mit ab
JCB, UnionPayÜber das jeweilige Kartensystem oder das Discover Global NetworkInbound-Tourismus aus Japan und ChinaNur relevant, wo entsprechendes Publikum tatsächlich vorkommt
Apple Pay, Google Pay, Samsung WalletKontaktlose Zahlung der hinterlegten KartenmarkeMobile Zahlungen wachsen seit Jahren zweistelligKeine eigene Zahlart — abgerechnet wird die Karte dahinter
digitale girocard im SmartphoneKontaktlose girocard-TransaktionÜber Apple Pay und seit Ende 2025 auch über Banking-AppsDas Terminal muss girocard kontaktlos beherrschen
ELV und OLVKontodaten von der Karte plus Unterschrift, keine AutorisierungRückläufig, aber im Handel noch anzutreffenKeine Zahlungsgarantie, Ausfallrisiko bleibt bei Ihnen
SEPA-LastschriftKein Terminalverfahren, Einzug auf Basis eines MandatsAbonnements, Mitgliedsbeiträge, wiederkehrende LeistungenZuschlag ist unzulässig, auch im Geschäft zwischen Unternehmen
PayPal-QR, Klarna Instore, BluecodeApp und QR-Code, läuft neben dem TerminalPunktuell, je nach Branche und KundschaftEigene Verträge, eigene Abrechnung, eigene Bedienlogik
Alipay+, WeChat PayQR-Code, gesonderte Freischaltung erforderlichFast ausschließlich touristische LagenNur sinnvoll bei erkennbarem Inbound-Geschäft

Marktangaben nach den öffentlich verfügbaren Erhebungen zum stationären Einzelhandel; Stand der Zusammenstellung: August 2026.

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Vier Kartenwelten bestimmen Ihre Kosten

Nicht die Marke auf der Karte entscheidet über den Preis einer Zahlung, sondern die Kategorie, in die sie fällt. Diese vier sollten Sie auseinanderhalten können.

01Inländische Debitzahlung über die girocard
Das nationale Verfahren der deutschen Kreditwirtschaft. Es hat keine zentral festgelegte Preisliste mehr, weil das Bundeskartellamt das einheitliche Händlerentgelt 2014 beanstandet hat. Seither wird bilateral verhandelt — und weil ein einzelner Bäcker mit einer Bank nicht verhandelt, tut es der Netzbetreiber für ein Bündel von Händlern. Genau darauf beruht dieses Geschäftsmodell.
02Verbraucherkarten aus dem Europäischen Wirtschaftsraum
Visa und Mastercard, ausgegeben an Privatpersonen mit Sitz im EWR. Für sie ist der Anteil, der an die kartenausgebende Bank geht, gesetzlich gedeckelt: auf 0,2 Prozent des Betrags bei Debitkarten und 0,3 Prozent bei Kreditkarten. Diese Deckelung ist die Untergrenze jeder Kalkulation und der Grund, warum europäische Verbraucherkarten die berechenbarste Kategorie sind.
03Firmenkarten und Karten von außerhalb des EWR
Beide fallen ausdrücklich nicht unter die Deckelung. Firmenkarten finanzieren Meilen, Versicherungen und Spesenmanagement über einen höheren Anteil an die ausgebende Bank; bei Karten aus Drittländern kommen zusätzliche Entgelte der Kartensysteme hinzu. Für ein Restaurant in touristischer Lage ist das keine Randnotiz, sondern ein spürbarer Teil der Rechnung.
04Drei-Parteien-Systeme
American Express und Diners Club geben ihre Karten selbst aus und rechnen selbst ab. Weil zwischen zwei Banken kein Entgelt fließt, greift die EU-Deckelung hier systematisch nicht. Die Konditionen entstehen im Vertrag mit dem Kartenherausgeber selbst und liegen typischerweise über denen von Visa und Mastercard.
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Warum dieselbe Zahlung unterschiedlich viel kostet

Das Entgelt, das Sie am Monatsende sehen, ist kein einzelner Preis, sondern eine Summe aus drei Bausteinen. Der erste geht an die Bank, die die Karte Ihres Kunden ausgegeben hat. Der zweite geht an das Kartensystem, also an Visa, Mastercard oder das girocard-System. Erst der dritte bleibt bei dem Unternehmen, das Ihnen das Terminal stellt und die Zahlung abwickelt. Nur dieser dritte Teil ist überhaupt verhandelbar.

Daraus folgt ein Missverständnis, das im Markt weit verbreitet ist: Viele Händler haben gehört, mehr als 0,3 Prozent sei nicht erlaubt, und halten jedes höhere Entgelt für rechtswidrig. Gedeckelt ist aber ausschließlich der erste Baustein, das Entgelt zwischen den Banken. Was am Ende auf Ihrer Abrechnung steht, liegt zwangsläufig darüber, weil die beiden anderen Bausteine noch hinzukommen.

Die europäische Verordnung schreibt zudem vor, dass Ihnen nach Kartenart und Kartenmarke aufgeschlüsselt abgerechnet wird — es sei denn, Sie haben schriftlich um eine Zusammenfassung gebeten. In der Praxis ist genau diese schriftliche Bitte in vielen Standardverträgen im Kleingedruckten enthalten. Ein Blick in den eigenen Vertrag lohnt sich deshalb, bevor man über Prozentsätze diskutiert.

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Was die EU gedeckelt hat und was nicht

Die Verordnung (EU) 2015/751 begrenzt das Entgelt zwischen den Banken — nicht das Entgelt, das Sie zahlen. Die Ausnahmen sind der Grund für fast alle Kostenunterschiede.

KartenkategorieGedeckelt?Auswirkung auf Ihre Abrechnung
Verbraucher-Debitkarte aus dem EWRJa, höchstens 0,2 Prozent des BetragsGünstigste und am besten planbare Kategorie
Verbraucher-Kreditkarte aus dem EWRJa, höchstens 0,3 Prozent des BetragsEtwas teurer, aber ebenfalls berechenbar
Firmenkarte, gleich welcher MarkeNein, ausdrücklich ausgenommenDeutlich teurer als die Verbraucherkarte derselben Marke
Karte von außerhalb des EWRNein, Verordnung nicht anwendbarTeuerste Kategorie, zusätzlich Entgelte für Grenzüberschreitung
Drei-Parteien-System wie American ExpressNein, systematisch ausgenommenEigener Vertrag, eigene Konditionen, getrennte Abrechnung
Bargeldabhebung am GeldautomatenNein, ausdrücklich ausgenommenFür den Handel in der Regel ohne Bedeutung

Rechtsstand August 2026. Eine Überprüfung der Verordnung durch die Europäische Kommission läuft; eine Änderung der Obergrenzen ist bisher nicht in Kraft getreten. Diese Darstellung ersetzt keine Rechts- oder Steuerberatung.

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Wallets sind keine eigene Zahlungsart

Apple Pay, Google Pay und Samsung Wallet werden im Gespräch fast immer wie eigenständige Verfahren behandelt. Technisch sind sie das nicht. Beim Hinterlegen der Karte im Telefon wird nicht die Kartennummer gespeichert, sondern ein gerätegebundener Ersatzwert. Hält der Kunde das Gerät an das Terminal, kommt dort eine ganz normale kontaktlose Transaktion der Marke an, die im Wallet liegt — girocard, Debit Mastercard, Visa, American Express.

Für Sie heißt das zweierlei. Erstens gibt es keine separate Wallet-Position, die zusätzlich zur Kartenzahlung anfiele; abgerechnet wird die Kartenmarke dahinter. Zweitens gilt umgekehrt: Was Ihr Terminal an Karten nicht annimmt, nimmt es auch als Wallet-Zahlung nicht an. Wer die digitale girocard aus einer Banking-App nutzt, kann nur zahlen, wenn Ihr Gerät girocard kontaktlos beherrscht.

Diese Klarstellung ist kein Detail für Techniker. Sie beendet zwei Diskussionen auf einmal: die über angebliche Wallet-Gebühren und die über die Frage, warum eine Zahlung scheitert, obwohl der Kunde „doch nur mit dem Handy bezahlen" wollte.

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Verfahren, die neben dem Terminal laufen

Vier Zahlungsarten werden im Markt gerne in Terminal-Funktionslisten gemischt, obwohl sie technisch und vertraglich einen eigenen Weg gehen. Wir sortieren sie lieber offen ein.

01PayPal per QR-Code
Läuft über die PayPal-Umgebung, nicht über das Kartenterminal. Für Marktstände, Foodtrucks und kleine Cafés eine sinnvolle Ergänzung, weil kein Gerät nötig ist. Ein Kartenterminal ersetzt es nicht: girocard-Kunden, und das ist die Mehrheit, können damit nicht bezahlen.
02Klarna Instore
Seit 2019 in Deutschland verfügbar. Das Kassenpersonal schickt dem Kunden einen Zahlungslink per QR-Code, SMS oder E-Mail; der Kunde wählt darin Rechnungs- oder Ratenkauf. Eine App braucht er nicht. Das lohnt sich bei beratungsintensiven, hochpreisigen Käufen — Möbel, Elektronik, Fahrrad —, nicht im Bonalltag.
03Bluecode
QR- und barcodebasiertes Verfahren mit Abbuchung vom Girokonto, in Österreich deutlich verbreiteter als in Deutschland. Entweder scannt die Kasse den Code in der Kunden-App oder der Kunde den Code des Händlers. Über Partnernetzwerke bestehen Verbindungen zu weiteren Wallets.
04Alipay+ und WeChat Pay
QR-basierte Wallets für überwiegend chinesische Kundschaft. Sie erfordern eine gesonderte Freischaltung, und auch die Nutzung der Logos ist an eine Lizenz über den Acquiring-Partner gebunden. Relevant an Flughäfen, in touristischen Lagen und im gehobenen Einzelhandel — sonst nicht.
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Drei Sätze, die im Markt kursieren

Alle Karten kosten dasselbe.
Wallets kosten extra.
Debitkarte ist gleich girocard.
SENZA.

Alle drei hört man regelmäßig, alle drei stimmen nicht. Wer sie glaubt, kalkuliert falsch — meistens zu seinen Lasten.

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Was Sie freischalten sollten

Die Grundausstattung ist in Deutschland unstrittig: girocard mit Chip und kontaktlos, dazu die internationalen Debit- und Kreditkarten von Mastercard und Visa. Ohne diese vier Bausteine fehlt kein Randbereich, sondern der Alltag. Wallets kommen dabei automatisch mit, weil sie auf diesen Marken aufsetzen.

Alles Weitere entscheidet sich am Publikum. American Express lohnt sich, wo Geschäftsreisende zahlen. Diners Club und Discover decken in vielen Konstellationen gleich JCB und UnionPay mit ab, was in touristischen Lagen ein Argument ist. Asiatische QR-Wallets sind nur dort sinnvoll, wo das Publikum tatsächlich vorkommt — sonst schaffen sie Aufwand ohne Umsatz.

Der häufigste stille Fehler betrifft ausgerechnet die wichtigste Karte: Ältere Terminals nehmen girocard kontaktbehaftet an, aber nicht kontaktlos. Sobald ein Kunde die digitale girocard aus dem Telefon nutzt, scheitert die Zahlung. Prüfen lässt sich das in zwei Minuten, und es ist der lohnendste Zwei-Minuten-Test, den es an einer Kasse gibt.

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Häufige Fragen zu den Zahlungsarten

Muss ich alle Karten annehmen, wenn ich eine Marke akzeptiere?

Nein. Die europäische Verordnung verbietet es den Kartensystemen ausdrücklich, Sie zur Annahme weiterer Instrumente zu zwingen. Die Annahmepflicht besteht nur innerhalb derselben Marke und derselben Kartenart, soweit diese der Deckelung unterliegt. Sie dürfen also Verbraucherkarten einer Marke akzeptieren und Firmenkarten derselben Marke ablehnen. Technisch setzt das voraus, dass Terminal und Abwicklung die Kartenkategorie vor der Freigabe erkennen — das ist eine Konfigurationsfrage, die wir vorab klären.

Darf ich einen Zuschlag für Kartenzahlung verlangen?

Bei girocard sowie bei Debit- und Kreditkarten von Verbrauchern ist eine solche Vereinbarung nach § 270a BGB unwirksam. Dasselbe gilt für SEPA-Überweisung und SEPA-Lastschrift, dort sogar unabhängig davon, ob Ihr Gegenüber Verbraucher oder Unternehmen ist. Für Firmenkarten und Drei-Parteien-Systeme wird das Verbot in der juristischen Literatur anders beurteilt; dort greift aber weiterhin § 312a Abs. 4 BGB, der einen Zuschlag nur zulässt, wenn eine zumutbare entgeltfreie Alternative besteht und der Zuschlag Ihre tatsächlichen Kosten nicht übersteigt. Rechtsstand August 2026; das ersetzt keine Rechtsberatung.

Darf ich zur girocard raten, weil sie mich weniger kostet?

Ja. Die Verordnung verbietet den Kartensystemen ausdrücklich, Ihnen die Steuerung zu untersagen. Sie dürfen also am Tresen um Zahlung mit einem bestimmten Verfahren bitten, Anreize dafür setzen und Ihre Kunden über die Entgelte informieren. Was Sie nicht dürfen, ist ein Aufschlag für das unerwünschte Verfahren. Der Unterschied zwischen Anreiz und Aufschlag ist hier der ganze Punkt.

Kostet mich Apple Pay oder Google Pay etwas zusätzlich?

Nein, es entsteht keine zusätzliche Wallet-Position. Am Terminal kommt eine kontaktlose Zahlung der Kartenmarke an, die im Wallet hinterlegt ist, und genau diese Marke wird abgerechnet. Ob eine Zahlung teuer oder günstig ist, entscheidet also die zugrunde liegende Karte — nicht das Telefon.

Was ist der Unterschied zwischen einer girocard und einer Debitkarte?

Die girocard ist das nationale Verfahren der deutschen Kreditwirtschaft. Debit Mastercard und Visa Debit sind Debitprodukte der internationalen Kartensysteme. Beide belasten das Girokonto unmittelbar, beide sehen auf der Karte oft ähnlich aus — sie werden aber über verschiedene Netze verarbeitet und folgen unterschiedlichen Kostenlogiken. Seit dem Auslaufen von Maestro tragen viele Karten beide Verfahren nebeneinander.

Wie viele Zahlungsarten sollte ein kleiner Betrieb freischalten?

So viele, wie sein Publikum tatsächlich nutzt, und keine mehr. Jede zusätzliche Zahlart bedeutet einen weiteren Punkt in der Abrechnung, den Sie nachvollziehen müssen, und teilweise einen weiteren Vertragspartner. Die sinnvolle Reihenfolge lautet: erst die Grundausstattung sauber zum Laufen bringen, dann nach ein paar Monaten anhand der eigenen Auswertung entscheiden, ob etwas fehlt.

Reden wir bei Ihnen im Betrieb.

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